Französisches Roulette

07. September 2008, 14:47:44
Themenbereich: Spiele Strategien


Allgemeines

Ziel des Spiels ist es, zu erraten auf welche Zahl die Kugel im Roulette fallen wird. Nachdem der Croupier die Spieler mit „Faites vos jeux“ aufgefordert hat ihre Einsätze zu machen, legen die Spieler die Jetons auf das Tableau (Tisch).
Diese Einsätze dürfen das Maximum nicht überschreiten und müssen zumindest das Minimum betragen, welches am Tisch festgelegt ist. Nachdem „Rien ne va plus“ angesagt wurde dürfen keine Einsätze mehr getätigt werden.
Nun dreht der Croupier die Roulette an und wirft die Kugel in den Zylinder. Wenn die Kugel schließlich auf einem Feld stehen bleibt, sagt der Croupier die Gewinnchancen an. Nachdem die verlorenen Einsätze eingezogen wurden, werden die Gewinne ausbezahlt.



Die Wettmöglichkeiten

Einfache Chancen:
Diese Wettmöglichkeiten sind beliebter, als die Mehrfachen Chancen. Die Nummern von 1-36 auf der Roulette - Scheibe sind in drei verschiedene Gruppen aufgeteilt, die je aus 18 Zahlen bestehen:
- Rouge / Noir (Rot / Schwarz)
- Pair / Impair (Gerade / Ungerade)
- Manque / Passe (Niedrig / Hoch = 1-18 / 19-36)
Auszahlung = 1:1

Mehrfache Chancen:
Plein: der Spieler setzt auf eine der 37 Zahlen; Auszahlung = 35:1
Cheval: der Spieler setzt auf zwei benachbarte Zahlen; AZ = 17:1
Transversable pleine: der Spieler setzt auf drei Zahlen einer Querreihe; AZ = 11:1
Les trois premiers: der Spieler wettet auf die ersten drei Nummern; AZ = 11:1
Carré: der Spieler wettet auf vier am Tisch benachbarte Zahlen; AZ = 8:1
Les quatre premiers: der Spieler wettet auf die ersten vier Nummern; AZ = 8:1
Transversable simple: der Spieler setzt auf die Nummern zweier Querreihen; AZ = 5:1
Douzaines: der Spieler setzt auf eines der drei Dutzende, AZ = 2:1
Colonnes: der Spieler setzt auf eine der drei Zahlen Kolonnen, AZ = 2:1


Baccara Varianten

06. September 2008, 12:11:51
Themenbereich: Spiele Strategien


Banco
Diese Baccara- Regel tritt in Kraft, wenn einer der Spieler einen Einsatz in Höhe der Banksumme setzen will. Dieser spielt dann alleine gegen den Bankier und die Einsätze der anderen Spieler werden zurückgegeben.
Um diesen Coup zu spielen, muss der Spieler „Banco solo“ oder „Banco“ sagen.
Außerdem können zwei Spieler zusammen diese Variante spielen, indem sie „Banco à deux“ sagen.
Zusätzlich gibt es noch „Banco avec la table“, bei der der Spieler einen Einsatz in Höhe der halben Banksumme setzt, und „Banco et la table marche“, bei der der Spieler den Differenzbetrag auf die volle Banksumme spielt.


Suivi
Das Suivi tritt in Kraft, wenn ein Spieler ein Banco verloren hat, und wieder ein Banco spielen will. Nun hat er das Vorrecht vor allen anderen Spielern, die auch ein Banco spielen möchten.


Suite
Bei der Regel „Suite“ geht es darum, die Bank weiterzugeben. Wenn der Bankhalter gewonnen hat und die Bank abgeben will, muss er „Il y a une suite.“ oder „La main passe.“, ansagen und dann wird die Bank zur derzeitigen Banksumme (Banco) angeboten. Wenn einer der Spieler der neue Bankhalter sein möchte, sagt er einfach „Passez-moi les cartes.“ Will niemand die Bank weiterführen, muss sie versteigert werden. Falls es keine Gebote gibt, muss der Spieler der sowieso als nächster Bankhalter geworden wäre, das Minimumbanco setzen und die Bank annehmen.


Prime
Falls mehrere Spieler ein Banco spielen möchten, hat der Spieler, der näher zur Rechten des Bankhalters sitzt, das Vorrecht. Allerdings geht Suivi immer vor Prime. Wenn die Summe der Einsätze der Spieler höher ist als das Banco, werden nur die vom rechten Nachbarn des Bankhalters bis zu jenem Spieler gewertet, bis das Banco erreicht ist. Wird andererseits weniger gesetzt als die Banksumme, geht der überschüssige Betrag „au chocolat“ oder „au garage“ und um diesen wird nicht mehr gespielt.


Banco double
Beim Banco double wird die Banksumme verdoppelt indem ein Spieler als Mitbänker tätig wird. Dieser bringt seine Jetons in Höhe der aktuellen Banksumme ein, ist an Gewinn und Verlust beteiligt, hat allerdings kein Mitspracherecht bei Entscheidungen die der Bankhalter trifft.


Backgammon Sonderregeln Teil 2

23. August 2008, 14:20:57
Themenbereich: Spiele Strategien


Pasch
Wird ein Pasch gewürfelt, darf man die gewürfelte Augenzahl viermal ziehen.


Schlagen
Wird ein Stein auf ein Point gesetzt, auf dem sich nur ein gegnerischer Stein befindet, wird dieser geschlagen. Diese werden auf die Bar gesetzt und der Spieler darf erst weiterziehen, wenn er alle Steine von der Bar wieder ins Spiel geholt hat.


Geschlagene Steine ins Spiel zurückbringen
Der Spieler würfelt ganz normal mit beiden Würfeln und setzt die Steine von der Bar ins Home-Board des Gegners. Dies macht er gemäß der Augenzahl des Würfels. Würfelt er beispielsweise eine 2 und eine 5, muss er einen Stein auf das 2. oder 5. Feld des Boards setzen. Kann der Spieler keinen Stein ins Feld setzen, fällt dieser Zug für ihn aus.


Unzulässige Züge
Macht ein Spieler einen unzulässigen Zug, kann der Gegner ihn zwingen, einen legalen Zug zu machen, muss es aber nicht tun.


Backgammon Sonderregeln

22. August 2008, 11:47:10
Themenbereich: Spiele Strategien


Turnierspiel

Die Turniere werden meistens nach dem K.O.- System ausgetragen und die einzelnen Runden werden bis zu einer bestimmten Punktezahl gespielt. Sieger ist einfach derjenige, der zuerst diese Punktezahl erreicht. Die Sieger steigen auf, die Verlierer scheiden aus oder dürfen in einer Consolation („Trostrunde“) weiterspielen.
Außerdem kann man bei Backgammon- Turnieren vorher Wetten abschließen.



Crawford Rule

Hat ein Spieler den „Matchpunkt“ erreicht, also beispielsweise den 10 Punkt eines 11- Punkte Spiels erreicht, darf im darauffolgenden Spiel nicht gedoppelt werden. Nach diesem Spiel darf der Dopplerwürfel allerdings wieder verwendet werden.



Jacoby Rule

Diese Regel, benannt nach Oswald Jacoby, dient dazu das Spiel zu beschleunigen. Es geht darum, dass bei einem Moneygame der Gewinn nur dann zählt, wenn vorher bereits einmal gedoppelt wurde. Diese Regel findet niemals bei Turnierspielen statt und muss vorher ausgemacht werden.



Chouette

Chouette ist eine Variante des Backgammons, bei der drei oder mehr Spieler teilnehmen müssen. Zu Beginn wird durch würfeln eine Reihenfolge festgelegt. Der Spieler mit der höchsten Augenzahl ist „Mann in der Box“, der darauffolgende „Kapitän“, der nächste „Erster Berater“, usw.

Zuerst spielt der Mann in der Box gegen den Kapitän und dessen Team. Wenn er gewinnt darf er weiter „Mann in der Box“ spielen, und der Erste Berater wird Kapitän. Alle anderen Mitglieder rücken auf und der Kapitän ist schließlich der Letzte.

Gewinnt der Kapitän, wird er der neue „Mann in der Box“, und der alte wir Letzter des anderen Teams und die anderen rücken wieder auf. Auch hier gibt es noch weitere zusätzliche Regeln und Varianten.


Pai Gow Domino - Spielregeln

21. August 2008, 19:39:02
Themenbereich: Spiele Tipps


Beim Pai Gow Domino spielen bis zu acht Spieler mit insgesamt 32 Steinen des chinesischen Dominos. In diesem Domino kommen alle Varianten von (1-1) bis (6-6) vor und elf Kombinationen doppelt.

Zuerst müssen die Spieler gegen den Bankhalter setzen, der dann die Steine mischt und aus den verdeckten Dominosteinen (Ziegel) eine Mauer aus acht Stapeln mit je vier Ziegeln aufstellt.

Dann wird der Startspieler folgendermaßen bestimmt: der Bankhalter wirft drei Würfel und zählt dann die Augensumme gegen den Uhrzeigersinn. Der Spieler, der somit ausgezählt wird erhält den ersten Stapel, dessen rechter Nachbar den zweiten, usw. jeder Spieler muss die Steine verdeckt halten und darf sie niemandem zeigen.


Nun sortiert jeder Spieler die vier Steine in zwei Gruppen zu je zwei Steinen: „Hohe Hand“ und „Niedere Hand“. Die Hohe Hand muss natürlich einen höheren Wert aufweisen als die Niedere Hand. Wenn alle Spieler inklusive dem Bankhalter selbst fertig sind ihre Steine zu schlichten, deckt der Croupier die Ziegel auf und es wird abgerechnet.

Der Spieler hat gewonnen, wenn er eine höherwertige Hohe Hand als der Bankhalter UND eine höherwertige Niedere Hand. Ist dies der Fall, bekommt der Spieler einen Gewinn in der Höhe seines Grundeinsatzes ausbezahlt.

Ist nur eine Hand des Spielers höher, als die des Bankhalters, ist das Spiel unentschieden.

Sind beide Hände des Spielers niedriger, als die des Bankhalters, gewinnt dieser den Einsatz des Spielers. Der Bankhalter selbst muss aber von dem Gewinn eine Taxe von 5% der Bank abliefern.

Die Spieler dürfen höchstens zwei Coups nacheinander als Bankhalter spielen, dann wird der Spieler zur rechten des derzeitigen Bankhalters, zum neuen.