Pai Gow Domino - Spielregeln

Beim Pai Gow Domino spielen bis zu acht Spieler mit insgesamt 32 Steinen des chinesischen Dominos. In diesem Domino kommen alle Varianten von (1-1) bis (6-6) vor und elf Kombinationen doppelt.

Zuerst müssen die Spieler gegen den Bankhalter setzen, der dann die Steine mischt und aus den verdeckten Dominosteinen (Ziegel) eine Mauer aus acht Stapeln mit je vier Ziegeln aufstellt.

Dann wird der Startspieler folgendermaßen bestimmt: der Bankhalter wirft drei Würfel und zählt dann die Augensumme gegen den Uhrzeigersinn. Der Spieler, der somit ausgezählt wird erhält den ersten Stapel, dessen rechter Nachbar den zweiten, usw. jeder Spieler muss die Steine verdeckt halten und darf sie niemandem zeigen.


Nun sortiert jeder Spieler die vier Steine in zwei Gruppen zu je zwei Steinen: „Hohe Hand“ und „Niedere Hand“. Die Hohe Hand muss natürlich einen höheren Wert aufweisen als die Niedere Hand. Wenn alle Spieler inklusive dem Bankhalter selbst fertig sind ihre Steine zu schlichten, deckt der Croupier die Ziegel auf und es wird abgerechnet.

Der Spieler hat gewonnen, wenn er eine höherwertige Hohe Hand als der Bankhalter UND eine höherwertige Niedere Hand. Ist dies der Fall, bekommt der Spieler einen Gewinn in der Höhe seines Grundeinsatzes ausbezahlt.

Ist nur eine Hand des Spielers höher, als die des Bankhalters, ist das Spiel unentschieden.

Sind beide Hände des Spielers niedriger, als die des Bankhalters, gewinnt dieser den Einsatz des Spielers. Der Bankhalter selbst muss aber von dem Gewinn eine Taxe von 5% der Bank abliefern.

Die Spieler dürfen höchstens zwei Coups nacheinander als Bankhalter spielen, dann wird der Spieler zur rechten des derzeitigen Bankhalters, zum neuen.